Ich schultere mir erneut meinen Rucksack und kehre Fisterra den Rücken. In zwei Etappen geht es nach Muxía.

Die erste Etappe beginnt mit der Suche nach meiner Jakobsmuschel am Strand. Schnell werde ich fündig, bin mir aber unschlüssig ob der Klopper nun meine Muschel ist, oder nicht. Schon ein paar Meter weiter hebe ich das perfekte Exemplar aus dem Sand.

Los geht’s – viele Wälder, tolle Blicke auf die Küste und viele bellende Hunde.

Gefühlt geht diese Etappe nur bergauf, es ist heiß und ich bin knätschig. Meine Unterkunft macht erst um 16:00 Uhr auf – das heißt mehr als drei Stunden die Zeit in dem Kaff totschlagen. Ich ärgere mich, dass nur zwei Bars auf haben, bis mir mein Irland Trip ins Gedächtnis kommt: da gab’s nämlich gar nichts. Mehr oder weniger versöhnt mit mir selbst und zwei Radler und ein Bocadillo später trotte ich gg 15:30 Uhr zur Unterkunft und darf sogar schon rein. Nur noch duschen & lesen.

Anscheinend habe ich sehr gut geschlafen, denn meine Laune ist wie ausgewechselt. Ich frühstücke Cafe con leche und ein riesiges Stück Orangenkuchen. Auf geht’s nach Muxía! Der Weg ist ein Traum und verläuft gefühlt nur abwärts.

Tolle Trockenmauerwege und Wahnsinnsausblicke. Ein kleiner Hund begleitet mich für 10 Minuten. Es kommen mir unzählige Pilger entgegen. Knapp 3 Stunden später checke ich ins Hotel ein und mache mich auf Erkundungstour.

Das Areal um die Kirche Virxe da Barca hat mich verzaubert!

Glücklich stapfe ich zurück und packe schon mal meinen Rucksack für morgen. Der Bus nach Santiago geht bereits um 6:45 Uhr!

2 Kommentare zu „// PILGERN AN DER COSTA DE LA MUERTE

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