// ROTA VICENTINA // AUF DEM WEG NACH ALMOGRAVE

Nach fast 10 stündigem Schlaf sind unsere Akkus zu 90% wieder aufgeladen. Wir beschliessen den Service der kleinen Fähre in Anspruch zu nehmen und uns so die Autobrücke über den Rio Mira zu ersparen.

Doch bevor es so weit ist bin ich erstmal motzig – immerhin hatte ich noch keinen Kaffee. Das geniale Frühstück mit gegrilltem Sandwich, Galão und hausgemachtem Orangenkuchen besänftigt mich dann doch 😉

Frohen Mutes stapfen wir zur Fähre. Sobald wir beide an Bord sind legt die Kapitänin auch schon ab. 10 Minuten später betreten wir den Strand vom „Praia das Furnas“.

Felder, kleine Wege über schroffe Dünen, Tunnel aus Schilf und Bambus, Schotter, ganz viel Sand und eine Flussüberquerung.

Während einer Pause im ersten Schatten nach etwa 2,5 Kilometern hören wir mehrere Glocken. Links aus dem Gebüsch kommt eine Gang Stiere an uns herangepirscht. Vorsichtig entfernen wir uns vom Lager und warten ab, bis die neugierigen Kühe sich Richtung Dünen verkrümeln. Nach einer kurzen Inspektion unseres Hab & Guts verschwinden sie – aber keine 10 Minuten später kommen sie zurück. Oli war so clever seinen Kram einzupacken, während ich dabei zusehen muss, wie eine der Kühe in meinen Rucksack beißt. Und da das alles noch nicht gereicht hat, kommt einer der Stiere direkt auf mich zu… ich flüchte ins Gebüsch und habe Glück, dass ich dann doch nicht so spannend bin.

Da der Weg jetzt für uns dicht ist, müssen wir einen Umweg über den Strand nehmen – 3 Meter Steilhang runter rutschen – und wieder durch den Sand.

Wegetechnisch war heute von jedem etwas dabei, aber der Sandteil war eindeutig zu viel. Von ausreichend Schatten konnte man nur träumen. Deshalb haben wir in Almograve beschlossen ein Taxi nach Odemira zu nehmen und von dort morgen auf den historischen Weg zu wechseln. Die Hoffnung: weniger Sand mehr Schatten.

Zum Abendessen gab’s „Secredo do Porco“ (verstecktes Filet vom schwarzen Iberico Schwein) für Oli – ich habe Kuh gegessen. Zu guter Letzt, bevor die Augen zu fallen gibt es noch ein paar Bilder von unserem Hostel in Odemira…

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2 Gedanken zu “// ROTA VICENTINA // AUF DEM WEG NACH ALMOGRAVE

  1. spannender bericht. der tag mit den kühen wäre das ende meiner reise gewesen. die reichen mit schon in den bergen. insgesamt sehr schöne bilder zm ansehen, viel spass noch

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    1. Danke 😘 ja die Kühe waren echt unheimlich… Später haben wir noch eine Mutterkuh hinter dem Gebüsch erspäht, die war fast doppelt so groß wie die kleinen Stiere 😂

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