// ROTA VICENTINA // WIR STARTEN AUF DEN FISCHERWEG

Um 8:00 Uhr fährt uns Franziska durch die atemberaubende Landschaft des Alentejo nach Porto Covo, unserem heutigen Startpunkt. Wir beginnen unsere Wanderung mit Empanadas und Galão (portugiesischer Milchkaffee).

Danach sind wir erstmal geflasht von der Schönheit der rauen Küste.

Der Weg führt nun die nächsten 19,5 Kilometer nach Vila Nova de Milfontes – vorbei an verschieden großen Stränden, kleinen Buchten, Fischern, schroffen Felsen, Möwen, Dünen und ganz viel Sand. Zwei Schritte vor, einen zurück. Die Sonne brennt gnadenlos vom wolkenlosen Himmel, Schatten finden wir fast keinen, der Wind des Atlantiks hält sich auch arg zurück.

Ein abbiegender Sandweg bringt uns zu einem umgefallenen Schild, welches besagt, dass man nun 3 Kilometer durch die Dünen laufen muss, bis zum nächsten Schild. Komisch, dass es vom Wasser weggeht. Wir trauen dem Braten nicht und nehmen den anderen Weg… und stehen mitten in den Dünen, wir verlaufen uns und schlagen uns durch – spätestens hier hat das Abenteuer begonnen. Oli hat zerkratzte Beine und ich bin bis zu den Knien mit gelbem Sand und Dreck überzogen.

Bei Kilometer 12 erreichen wir einen riesigen Parkplatz für Wohnmobile, Surfer, Hundebesitzer… Von hier wollen wir die Gelegenheit nutzen und uns nun über die befestigten Wege bis Milfontes durchzuschlagen. Wir treffen eine Wanderin, die von Sagres Richtung Norden unterwegs ist. Diese berichtet, dass dies wohl (was das Sandlaufen angeht) die schlimmste Etappe sei.

Es war geplant auf dem Orbitur Campingplatz von Milfontes eine kleine Hütte zu mieten – ein Blick aufs Handy lässt uns aufjubeln: der ist gar nicht mehr so weit. Das stimmt. Durch den Hintereingang werden wir eingelassen und laufen fast 1,5 Kilometer bis zur Rezeption. Doch an den Hütten sind wir bereits vorbeigegangen. Das haben wir uns irgendwie anders vorgestellt. Wir sind fix & fertig.

Es wird umdisponiert – wir bestellen ein Taxi nach Milfontes und checken ins Duna Mar Appartement ein. Groß, sauber – Dusche!

Abends gehen wir noch lecker essen und legen unsere Sandbeine hoch… Toller erster Lauftag, aber super anstrengend.

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